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	<title>Kurosh Selbstgespräche - Reflexionen über das Leben</title>
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	<description>Mein Leben in der Illusion ohne Illusionen</description>
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		<title>Wer hat Jesus getötet?</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 17:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kurosh</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich könnte es nicht gewesen sein. Denn ich bin kein Christ. Er sollte vom Christentum ermordert worden sein. Es wird aber im allgemeinen den Juden die Schuld zugeschoben, denn damals die jüdischen Religionsführer seine Todesstrafe forderten. Aber die Juden haben es nicht geschafft ihn zu töten. Zwar haben sie ihn gekreuzigt, aber umsonst. Denn sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich könnte es nicht gewesen sein. Denn ich bin kein Christ. Er sollte vom Christentum ermordert worden sein. Es wird aber im allgemeinen den Juden die Schuld zugeschoben, denn damals die jüdischen Religionsführer seine Todesstrafe forderten. Aber die Juden haben es nicht geschafft ihn zu töten. Zwar haben sie ihn gekreuzigt, aber umsonst. </p>
<p>Denn sie haben ihn nicht töten können. Denn er hat die Kreuzigung überlebt. Das ist die Bedeutung der Auferstehung. Die Juden konnten ihn nicht töten. Sie versuchten es, aber er überlebte. Die Kreuzigung war ein Fehlschlag. Was aber den Juden nicht gelungen war, haben die Christen ohne Kreuzigung erledigt. </p>
<p>Den Anhängern ist gelungen, was den Feinden nicht gelungen war. Und was bedeutet das Ganze? Dass nicht das Wort, das seit zweitausend Jahren gebraucht wird, sondern die Theorie und die Abstraktion in Form einer Person, das Gehirn geformt hat. Kaum erwähnt man das Wort Jesus, kann man sofort die einschränkenede religiöse Reserve spüren. Denn nicht für einen Hindu sondern für einen Christen hat das Wort Jesus eine große Bedeutung. </p>
<p>All diese Abstraktionen und Ideen haben das Gehirn konditioniert, was das wirkliche aber das nie tun könnte. Was ich hier sagen will: Geben Sie einem Wort nicht zu viel Aufmerksamkeit, sonst wird es zur Selbsthypnose!</p>
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		<title>Man muss innerlich allem sterben</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 13:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kurosh</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist heute ein sonniger Tag, der Himmel ist klar und blau. Alle Wolken scheinen abhanden gekommen, aber es kann auch sein, dass diese im Laufe des Tages wieder sich ankündigen. Wie schön unsere Erde ist, und wie schön die Phänomene sind, die unsere Erde aus sich entwickeln lässt, ist der Mensch mit seiner Zerstörungskraft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist heute ein sonniger Tag, der Himmel ist klar und blau. Alle Wolken scheinen abhanden gekommen, aber es kann auch sein, dass diese im Laufe des Tages wieder sich ankündigen. Wie schön unsere Erde ist, und wie schön die Phänomene sind, die unsere Erde aus sich entwickeln lässt, ist der Mensch mit seiner Zerstörungskraft das unglücklichste Lebewesen, das am meisten leidet. </p>
<p>Warum? Weil er innerlich nicht frei ist. Innere Freiheit ist unumgänglich, und diese Notwendigkeit muss zuerst begriffen werden. Der Mensch kann aber nicht direkt danach greifen. Denn eine bewusste Handlung aufgrund des eigenen Willens kann das Unbewusste nicht tangieren. Man muss hier indirekt angehen. Es ist wichtig, dass sich eine radikale Veränderung im Unbewussten realisieren kann. Die Sadhana könnte dabei behilflich sein. </p>
<p>Durch Sadhana lernt man, klug und einsichtig mit dem Körper umzugehen, der bewusste Geist wird dadurch stiller und kann in den Hintergrund treten. Durch ständige Übung wird allmählich das Unbewusste imstande sein, sich von seinen eigenen Beschränkungen zu erlösen. Die frische, neue Sadhana ist hier das Wesentlichste, andernfalls wird die Sadhana zur Routine, zu einer Angewohnheit. </p>
<p>Man muss wieder wie ein Kind werden und in sich die Fähigkeit zu staunen zu erwecken, und das Höchste im Leben, das Leben zu lieben, sich selbst zu vermitteln. Wie leichtherzig und unverantwortlich auch immer das Wort Liebe verwendet wird, und wie wenig der Mensch von ihrer Unermesslichkeit versteht, nur dann in der Liebe kann der Mensch sich selbst total vergessen. </p>
<p>Man sollte sich ausreichend im Leben bewegen, um wach und total wie eine Flamme zu sein. Nun ohne den Tod kann das Leben nicht total sein. Denn Leben ist Sterben. Lasst also die Sadhana euer Tod sein. Der Mensch muss innerlich allem sterben, das er kennt, so dass sein Geist frei und einleuchtend ist. Das ist ein Beenden der Vergangenheit, der Erinnerung und des Denkens. Und das ist ein vollkommen anderes Naturell zu leben und zu lieben.</p>
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		<title>Unkenntnis ist die Ursache des Bösen und des Guten</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 16:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kurosh</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Ich ist so sehr widersprüchlich. Dadurch erkenne ich etwas Kontinuierliches. Für mich ist die Unkenntnis bzw. das Ignorantentum die Ursache des Bösen, und aber auch der Ursprung des Guten. Unwissen ist die Quelle des Übels. Da es aber auch nicht absolutes Wissen gibt, und das spricht für die Richtigkeit meiner Aussage, muss es also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ich ist so sehr widersprüchlich. Dadurch erkenne ich etwas Kontinuierliches. Für mich ist die Unkenntnis bzw. das Ignorantentum die Ursache des Bösen, und aber auch der Ursprung des Guten. Unwissen ist die Quelle des Übels. </p>
<p>Da es aber auch nicht absolutes Wissen gibt, und das spricht für die Richtigkeit meiner Aussage, muss es also noch Übel in dieser Welt geben. Denn wir haben diese Welt geschaffen. So monströs. </p>
<p>Es gibt mein Gott, sein Gott. Wir haben die Welt aufgespalten. Nicht nur sozial, sondern auch religiös, geographisch, kulturell. Die Welt ist aufgeteilt in demokratische, sozialistische, kommunistische, republikanische Regierungen. Die unendliche Armut. Aber wodurch wurde diese Gesellschaft geschaffen? Durch Habgier, Neid, Wettbewerb. </p>
<p>Und wenn wir zurückgehen und herausfinden, was die Ursache von allem ist, dann werden wir verstehen, wie unser Gehirn funktioniert: Es zerlegt, trennt, spaltet und zerteilt. Denken Sie es zu Ende.</p>
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		<title>Wieso glaubt der Mensch etwas Besonderes zu sein</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 16:14:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der Naturwissenschaft haben wir bis jetzt gar nichts gefunden, was diesem Leben einen objektiven Sinn verleiht. Weil in den Naturgesetzen gar nichts erkennbar sind, was uns eine besondere Attitüde im Universum verleiht. Wieso glaubt aber der Mensch etwas Besonderes zu sein?! Wir kennen bis jetzt keine andere Art, die unseren Planeten technisch und in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Naturwissenschaft haben wir bis jetzt gar nichts gefunden, was diesem Leben einen objektiven Sinn verleiht. Weil in den Naturgesetzen gar nichts erkennbar sind, was uns eine besondere Attitüde im Universum verleiht. Wieso glaubt aber der Mensch etwas Besonderes zu sein?! </p>
<p>Wir kennen bis jetzt keine andere Art, die unseren Planeten technisch und in den äußeren Lebensformen zivilisiert hat. Kunst und Bombe erschaffen hat, bis jetzt . Von diesem Standpunkt her können wir <em>noch</em> einzigartig sein.</p>
<p>Unsere Naturgesetze sind jedoch unpersönlich, sie interessieren sich nicht für uns. In bezug auf Naturgesetze sind wir in unseren Aussagen nur beschränkt auf unsere Wahrnehmungen. Und unsere Wahrnehmung ist illusionär. So ein Mensch ist für mich unter anderem pervertiert. </p>
<p>Das ist etwas ganz Besonderes &#8211; nicht der Mensch, sondern seine Beschaffenheit. Der Mensch, der noch nicht erkannt hat, wie begrenzt und fragmentiert sein Denken ist, kann niemals etwas Besonderes sein. So ein Mensch ist nicht frei vom Verhaftetsein. Er kann noch nicht Hinschauen und zu der Entdeckung kommen, dass alles durch den Verstanbd entsteht. Wenn die Liebe fehlt, ist man gefangen. Es gibt nur in der Liebe kein Verhaftetsein. Nur ein Mensch, der zum Herzen gefallen ist, kann etwas Besonderes sein. </p>
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		<title>Es gibt nur eines, nämlich Ich</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 18:12:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Ich ist wie eine Reihe von Identifikationen. Es spaltet die Wirklichkeit und kann den platz vieler einnehmen. Jeder Mensch neigt dazu, ein beschreibbares Ich zu sein, was er in wirklichkeit schon ist. Überall auf der Welt ist der Mensch um sich selbst besorgt. Eigeninteresse ist der vorherrschende Zug in seinem Leben. Die Sorge um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ich ist wie eine Reihe von Identifikationen. Es spaltet die Wirklichkeit und kann den platz vieler einnehmen. Jeder Mensch neigt dazu, ein beschreibbares Ich zu sein, was er in wirklichkeit schon ist. Überall auf der Welt ist der Mensch um sich selbst besorgt. </p>
<p>Eigeninteresse ist der vorherrschende Zug in seinem Leben. Die Sorge um seine eigene Sicherheit, seinen Besitz. Er ist sogar religiös und spirituell um sich selbst besorgt. Das bedeutet, dass der Mensch vom Rest der Menschheit getrennt und isoliert ist. Das ist nicht meine Tatsache. Das ist eine Tatsache. Ich denke ich bin Hindu mit all dem Zirkus, der dazu gehört, und ich werde morgen noch ein Hindu sein. Das ist logisch. </p>
<p>Daher es ist dringend, dass es eine Mutation stattfindet, damit der Mensch nicht ganz genau so sein wird, wie er schon vorher gewesen ist. Das heißt, der Mensch muss begreifen, dass die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft Jetzt sind. Denn alle Zeit ist im <em>jetzt</em> enthalten. Der Mensch ist jetzt habgierig, und wenn er jetzt nicht etwas dagegen tut, wird er morgen habgierig sein. Er wird sein, was er gewesen ist. So war seit Jahrmillionen das Verhaltensmuster der Menschheit. </p>
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		<title>Befreiung von Wünschen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 18:21:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Mensch will sich immer etwas aneignen und mit seinem Leben verbinden. Es gibt ihn und das, was er wünscht. Der Wunsch ist ein Anzeichen für dualistische Denkweise. Es ist die Natur des Wunsches, Entspannung und Befriedigung zu suchen. Der Wunsch wird in der Tat aber niemals vollkommen erfüllt. Denn es gibt niemals die endgültige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch will sich immer etwas aneignen und mit seinem Leben verbinden. Es gibt ihn und das, was er wünscht. Der Wunsch ist ein Anzeichen für dualistische Denkweise. Es ist die Natur des Wunsches, Entspannung und Befriedigung zu suchen. Der Wunsch wird in der Tat aber niemals vollkommen erfüllt. </p>
<p>Denn es gibt niemals die endgültige Stille, nach der der Mensch strebt. Die Wünsche werden nicht befriedigt, weil sie nicht im Augenblick erlebt werden. <em>Mein</em> Wunsch ist nie <em>der</em> Wunsch, er ist mehr die Vorstellung, die ich mir davon mache, ein unwirklicher wunsch, in dem die Erfahrungen und Erinnerungen an vergangene Wünsche sich verbinden, um das Bild eines Idealen Wunsch zu formen, der niemals ganz mit dem des wirklichen Wunsch übereinstimmt. Denn der Verstand schaltet sich immer zwischen dem Wunsch und seiner Verwirklichung ein, er projiziert seine Bilder, seine Erwartungen, wie die Verwirklichung dieses Wunsches sein sollte. </p>
<p>Die Handlung vollzieht sich immer in der Trennung. Im Grunde sind bestimmte Wünsche die Quelle für ständige schmerzliche Frustration. Wenn der Wunsch, als solcher erkannt wird, ist der Mensch in Harmonie und der Wunsch wird verfliegen. Zweifellos wird er wiedererwachen, aber immer weniger störend sein. Denn seine Erfüllung wird immer zweitrangiger. Und daher muss der Mensch verstehen, dass das Ich nicht befreit werden kann, denn die Befreiung bedeutet genau, vom Ich befreit zu sein. Man kann Gefangene befreien aber man kann Gefängnisse nicht befreien.</p>
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		<title>Wissen ist gefährlich</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 16:15:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Grunde es ist neuralgisch. Sehr prekär. Und jede Art der Approximation wird gezwungenermaßen trivial bleiben. Denn es ist immer noch der eigene Verstand, der sich immer wieder projiziert. Wissen ist immer mit Unwissenheit verbunden. Darum ist Wissen niemals vollständig. Und Denken ist das Kind des Wissens. Der Mensch hat sich durch das Wissen enorm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Grunde es ist neuralgisch. Sehr prekär. Und jede Art der Approximation wird gezwungenermaßen trivial bleiben. Denn es ist immer noch der eigene Verstand, der sich immer wieder projiziert. Wissen ist immer mit Unwissenheit verbunden. Darum ist Wissen niemals vollständig. Und Denken ist das Kind des Wissens. </p>
<p>Der Mensch hat sich durch das Wissen enorm entwickelt. Er ist dadurch sehr klug geworden, sogar auch darin sich gegenseitig zu töten. Das gründet alles auf Wissen. </p>
<p>Da überall das Wissen notwendig ist, ist es enorm wichtig,  dass das Denken objektiver und unpersönlicher funktioniert. </p>
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		<title>Eingeständnis zur Liebe</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 07:49:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Mann kam zur Tür der Geliebten und klopfte. Eine Stimme fragte: &#8220;Wer ist da?&#8221;. &#8220;Ich bin es&#8221;, antwortete er. Da sagte die Stimme: &#8220;Hier ist nicht genug Platz für mich und Dich.&#8221; Und die Tür blieb geschlossen. Nach einem Jahr der Einsamkeit und Entbehrung kam der Mann wieder und klopfte. Von drinnen fragte eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mann kam zur Tür der Geliebten und klopfte. Eine Stimme fragte: &#8220;Wer ist da?&#8221;. &#8220;Ich bin es&#8221;, antwortete er. Da sagte die Stimme: &#8220;Hier ist nicht genug Platz für mich und Dich.&#8221; Und die Tür blieb geschlossen. Nach einem Jahr der Einsamkeit und Entbehrung kam der Mann wieder und klopfte. Von drinnen fragte eine Stimme: &#8220;Wer ist da?&#8221;. &#8220;Nur du bist es&#8221;, sagte der Mann. Und die Tür wurde ihm geöffnet. <span style="font-size: 12px; font-style: italic; text-align: right; float: right; color: #999; ">Moulana Jalal ad-Din Muḥammad Rumi <br />Persicher Mystiker</span></p>
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		<title>Xenophobie</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 20:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kurosh</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn wir das fremdenfeindliche Problem verstehen wollen, müssen wir den Geist, den Intellekt befreien, damit er hinschauen, verstehen und sich weiterbewegen kann. Das gilt auch für alles Emotionelle. Denn Xenophobie, die Angst, Furcht und Ablehnung vor allem Fremden kann nur eine Unbewusste sein. Sie ist das Resultat und die Folge von selbst erlebten Ablehnungen, Zurückweisungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir das fremdenfeindliche Problem verstehen wollen, müssen wir den Geist, den Intellekt befreien, damit er hinschauen, verstehen und sich weiterbewegen kann. Das gilt auch für alles Emotionelle. Denn Xenophobie, die Angst, Furcht und Ablehnung vor allem Fremden kann nur eine Unbewusste sein. </p>
<p>Sie ist das Resultat und die Folge von selbst erlebten Ablehnungen, Zurückweisungen und Vernachlässigungen in der Kindheit und durch Frühkindlich erlebte Misshandlungen und Demütigungen, die später unterdrückt wurden. Solche Menschen, die selbst zu oft abgelehnt und verachtet worden sind, haben keine Neigung und Befähigung, sich in andere menschen einzufühlen. Diese haben auch keine Empathie entwickelt, zu verstehen, wo der Rücksicht endet. </p>
<p>Diese verdrängte Komplexe führen früher oder später durch Übertragung auf fremden Menschen, dem man alle Schuld zuschiebt, dazu, dass man denkt, diese Fremden hätten hier nichts verloren. Man beginnt unbewusst die Ursache seines Problems woanders zu suchen, und diesbezüglich beginnt man in seiner eigenen Offensichtlichen Bedürftigkeit, andere Menschen zu erniedrigen, die man weder kennt, noch sonst etwas von denen weiß. </p>
<p>Xenophoben sollten es notwendig haben, sich an anderen abzureagieren, weil denen selbst in der Kindheit misslich mitgespielt wurde. Darum denke ich, wenn wir das fremdenfeindliche Problem verstehen wollen, müssen wir unseren Gesit befreien, damit er hinschauen und sich weiterbewegen kann. Und dafür gibt es Hilfe professioneller Art im Westen.</p>
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		<title>Nationalstolz</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 17:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kurosh</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt eine gewisse Verstellung, eine gewisse Heuchelei, wenn man das wort Nationalstolz benutzt. Es sollte sehr leicht zu verstehen sein, dass (National)Stolz total das Falsche ist, wenn es einem Menschen darum gehen sollte, sein Heimatland zu lieben. Maan setzt sich eine Art maske auf. Wer auf seine Nationalität stolz ist, versteht einfach nicht, worauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eine gewisse Verstellung, eine gewisse Heuchelei, wenn man das wort Nationalstolz benutzt. Es sollte sehr leicht zu verstehen sein, dass (National)Stolz total das Falsche ist, wenn es einem Menschen darum gehen sollte, sein Heimatland zu lieben. Maan setzt sich eine Art maske auf. Wer auf seine Nationalität stolz ist, versteht einfach nicht, worauf man (im großen und ganzen) ein Recht hat, stolz zu sein: Man kann nur stolz auf eigene Vollbringung und eigene Leistung sein. Jeder kann leicht zu dieser Entdeckung kommen, dass nämlich Nationalstolz ein Delusion ist und wird so oft vom Nationalismus und Patriotismus zu unrechten Zwecken gebraucht. Denn Patrioten kann man sehr leicht ausnutzen. Mit dem Delusion das eigene Land zu schützen (aber in Wirklichkeit, das land von Machthabern), ziehen sie sehr leicht (für den Machthabern) in den Krieg. Man kann sehr erfreut darüber sein, in irgendeinem Land geboren zu sein, und/oder erfreut noch darüber, in einem chancenreichen land gelebt zu haben. Aber stolz auf seine Nationalität zu sein, als wäre er etwas Besseres oder Grossartiges, sollte ihm nicht einmal im Traum einfallen. Wie würde sich Einer fühlen, der aus seinem Land wegen Unglück, Not oder Armut bei uns Zuflucht gefunden hat, wenn ich als ein Nationalist oder ein Patriotik ihm vergnügt erläutere, (National)Stolz zu sein, dass es in meinem Land nicht so unerträglich ist, wie in sienem Land?! Darum finde ich, wer Nationalstolz als positiv betrachtet, stimmt (bewusst oder unbewusst) religiösen Unterwürfigkeit und kulturellen Chauvinism zu. </p>
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